Im warmen Sand

Er ging am frühen Morgen hinaus ans Meer und hatte nichts weiter im Sinn als die herrliche Sonne und den wolkenlosen Himmel zu genießen. Da sah er ein kleines Stück zu seiner Linken direkt am Wasser ein wunderschönes Mädchen sitzen. Sie hatte nur einen hellgrünen Bikini an und sah hinaus auf das weite blaue Meer.

Er folgte dem Blick des Mädchens und sah am Horizont ein Schiff vorbeifahren. Wohin es wohl unterwegs war? Er setzte sich etwas weiter höher an den Strand und legte sich nach einigen Augenblicken, in denen er das Mädchen beobachtet hatte, hin.

Einige Stunden verstrichen in denen er nur nach oben in den Himmel schaute und sich fragte was er als nächstes machen sollte. Er war doch extra in den Urlaub geflogen, um sich etwas zu entspannen und nun grübelte er so viel wie niemals zuvor in seinem Leben. Werde ich meinen Job als Fotograf behalten können? Wird diese nervige Pandemie jemals vorbeigehen? Werde ich irgendwann einmal ein Mädchen finden das mich liebt? Er seufzte und wünschte sich er könnte all diese Gedanken die ihn schon seit seinem ersten Tag hier nicht in Ruhe ließen einfach mal im Hotel lassen. Oder ich schicke sie zurück nach Hause, dann könnte ich diesen Urlaub endlich mal genießen…

Irgendwann wollte er sich gerade wieder erheben, als ihn plötzlich das hübsche Mädchen von vorhin ansprach. „Hey dürfte ich sie etwas fragen?“, erkundigte sie sich etwas nervös. Er öffnete seine Augen und nickte. „Klar, was gibt’s?“, fragte er und lächelte sie an. Sie musterte ihn kurz mit einen merkwürdigen Blick, dann meinte sie schnell: „Ich wollte ein Bild von mir selbst mit dem Meer aufnehmen, doch meine Schwester braucht wohl noch etwas länger und gerade scheint die Sonne noch sehr schön …“ Sie stoppte wieder und legte ihren Kopf leicht schief. „Ähm… Und deshalb dachte ich, könnten Sie für mich ein Foto von mir machen wie ich so tue als könnte ich das ganze fantastische Mehr umarmen. Würden Sie das für mich tun?“

Er nickte etwas unsicher, denn irgendwoher meinte er das Mädchen (oder besser gesagt die Frau) zu kennen. Doch woher nur? Sie lächelte ihn dankbar an und reichte ihm ihr Smartphone. Dann sagte sie mit einem Grinsen: „Bitte mach zur Sicherheit gleich mehrere Fotos, du weißt doch manche neigen dazu nicht so gut zu sein. Die lösche ich später einfach wieder!“ Er nickte stumm und tat worum sie ihn gebeten hatte.

Nachdem er einige Bilder geschossen hatte und sie zufrieden war wollte er ihr gerade das Smartphone zurückgeben, als sich ihre Finger leicht berührten. In diesen kurzen Sekundenbruchteil schossen tausende Erinnerungen an sein letztes Jahr in der Oberstufe zurück in sein Bewusstsein. Das neue Mädchen das zu ihnen gewechselt hatte… Seine ständigen Blicke und ihr Lächeln … Er sah wieder zu der jungen Frau die ihn jetzt dankend anlächelte. „Dank…“, fing sie an, doch er unterbrach sie und fragte mit zitternder Stimme: „Sophie, bist du das?“ Die junge Frau sah ihn nun wieder mit denselben merkwürdigen Blick an wie eben gerade als sie ihn um diesen Gefallen gebeten hatte.

„Ja, warum?“, fragte sie.

Er fasste sich ans Herz und sagte ohne vorher über die möglichen Konsequenzen dessen nachzudenken, was er sagen wollte: „Ich liebe dich!“

Sie errötete leicht und sah schnell runter zum Sand. „Wirklich?“, fragte sie sichtlich nervös. Er nickte und sagte dann (denn sie konnte seinen Kopf ja nicht sehen): „Seit Jahren bin ich in dich verliebt gewesen, doch zu Schulzeiten habe ich mich nie getraut es dir auch zu sagen.“ Sophie erhob nun den Blick und sah ihn fast schon sanft an. „Du bist süß, weißt du das Ben?“, fragte sie ihn. Er schüttelte seinen Kopf und murmelte: „Du bist das erste Mädchen das dies zu mir sagt!“ Sie errötete noch ein Wenig mehr und sagte: „Hoffentlich werde ich auch die einzig sein.“

Dann trat sie auf ihn zu und schlang ihre Arme um ihn. Er konnte nun alles fühlen, ihre Oberweite und auch ihren Bauch. Vorsichtig und mit überlaut schlagendem Herzen umarmte er sie ebenfalls leicht. „Ich liebe dich Sophie!“, flüsterte er und verdiente sich dadurch seinen ersten Kuss. Nachdem sie sich von ihm einige Sekundenbruchteile später wieder gelöst hatte, flüsterte sie zärtlich: „Ich liebe dich auch Ben!“

Innerhalb der nächsten halben Stunde küsste sich das ganz frische Paar bestimmt unzählige Mal. Die Stunden schienen endlos und vergingen doch wie im Flug.

Ende

Selbstmotivation

Ich

Es gibt häufig Momente wo ich mich sehr schlecht fühle und das Gefühl habe alles macht keinen Sinn mehr. Dann weiß ich nicht mehr was ich tun soll und fast nichts kann mich mehr aufmuntern. Nur …

***

Sie

In solchen Augenblicken gibt es nur Sie, die mich wieder dazu bringen kann zu lächeln. Ich will nichts anderes als ihr zu gefallen und sie glücklich zu sehen. Wenn sie nur bei mir sein könnte, dann wären wir nicht länger alleine.

***

Wir

Hoffentlich können wir bald wieder beieinander sein und uns umarmen. Wir gehören zusammen und werden es auch für immer bleiben. Ich liebe sie! Sie liebt mich!

Wir sind nur vereint miteinander heil und vollkommen!